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art deco moebel

Die goldenen zwanziger Jahre sind eine kurze aber sehr spannende Epoche in der Kunstgeschichte, die besonders schöne und zeitlose Einrichtungsgegenstände geschaffen hat.
Bedingt durch den rasanten technologischen Fortschritt entwickelte sich auch ein modernes Lebensgefühl der Menschen.

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Nach einer Zeit der reich verzierten und auf historische Vorbilder zurück greifenden Formen kam wie oft in der Kunstgeschichte das Bedürfnis nach Schlichtheit und Eleganz immer stärker auf.

 

Man wollte modern sein, anders als die Generation um die Jahrhundertwende und davor. Leicht, hell gradlinig und auf jeden Fall anders.

 

Schon zum Ende des Jugendstils spürt man in der letzten Phase, dem konstruktiven Jugendstil, ein Streben weg von der floralen Form zur geometrischen Formsprache. Nach Ende des ersten Weltkrieges führt das direkt ins Art Déco, die goldenen 20iger Jahre.

 

In der Kunst zeichnete sich dieser Trend bereits vor dem ersten Weltkrieg durch Picasso und Braque ab, die in frühen Werken bereits diesen Trend propagieren.
Auch in dem durch den ersten Weltkrieg geschwächten und dadurch politisch unruhigen Deutschland findet in Metropolen um 1920-25 ein Wechsel in Mode, Lebensstil und Einrichtung statt.

 

Besonders ausgeprägte ist das Art Déco aber in Frankreich und vor allem in Paris.

 

Wunderschöne Einrichtungsgegenstände wie die von uns gezeigte ebonisierte Anrichte (Bild 1) oder das von Jaques-Emile Ruhlmann um 1925 entworfene Arbeitszimmer (Bild 3 und 4) zeigen die Reinheit und Klarheit der Form, die man gerade heute wieder besonders bevorzugt.

 

Ich lade Sie herzlich ein unter der Rubrik Epochen und Stile im Bereich Art Déco eine Entdeckungsreise durch die Welt der zwanziger Jahre zu machen

 

Herzliche Grüße
Thomas Hense