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Martin Feddersen - Mühle im Mondschein (um 1890)

Martin Feddersen - Mühle im Mondschein (um 1890)
Martin Feddersen - Mühle im Mondschein (um 1890) Martin Feddersen - Mühle im Mondschein (um 1890) Martin Feddersen - Mühle im Mondschein (um 1890) Martin Feddersen - Mühle im Mondschein (um 1890) Martin Feddersen - Mühle im Mondschein (um 1890) Martin Feddersen - Mühle im Mondschein (um 1890) Martin Feddersen - Mühle im Mondschein (um 1890)

Öl auf Holztafel. Signiert „Martin Feddersen“. Reich gestalteter, originaler Rahmen.

Der vielseitig begabte deutsche Maler, Bildhauer und Kunstkritiker Martin Peter Georg Feddersen ist 1849 in Hamburg-Altona geboren worden. Ab 1866 studierte er Malen bei Wilhelm Frank an der Hamburger Gewerbeschule und wurde Mitarbeiter verschiedener bedeutender Bildhauer, so z.B. von Carl Börner (1828-1905). Feddersens Talent wurde durch Stipendien gefördert, die ihm eine Fortsetzung seines Studiums 1871 bis 1873 an der renommierten Kunstakademie in München ermöglichten, wo der zu den Meisterschülern des Bildhauers Max von Widnmann (1812-1895) gehörte. 1875 und 1876 folgten weitere Ausbildungsaufenthalte in Dresden und Weimar, bevor er sich in Hamburg niederließ.

Feddersen schuf eigene Werke, kopierte Gemälde alter Meister und verfasste ab 1879 kunsttheoretische Schriften (Was ist die Aufgabe der Bildenden Kunst?), hielt Vorträge über Kunst und engagierte sich in kulturpolitischen Fragen. Insbesondere mit dem Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark (1852-1914), überwarf sich Feddersen, da er Lichtwarks museums- und kunstpädagogische Ideen ablehnte.

1914 unternahm er eine ausgedehnte Reise nach Italien und war ab 1917 Vollmitglied des Hamburger Kunstvereins. Trotz umfangreicher Reistätigkeit innerhalb Deutschlands blieb Feddersen seiner Heimatstadt sehr verbunden und verstarb 1930 in Hamburg-Altona.

In seinen romantischen Landschaften verwendete Feddersen häufig regionale Motive. Für die Organisation der Bildflächen und die Darstellung einzelner Komponenten benutzte er einen fein abgestuften, geglätteten Farbauftrag und bevorzugt häufig einen fernen Betrachterstandpunkt, so wie auch bei dem hier vorliegenden Gemälde. Zu seinen weiteren Bildthemen zählen historische Städtedarstellungen und religiöse Bilder. Mehrere seiner bildhauerischen Werke befinden sich bis heute auf dem Hauptfriedhof in Hamburg-Ohlsdorf in situ.

Das Altonaer Museum besitzt den Nachlass Feddersens, in dem sich einige Ölgemälde befanden. Zudem finden sich seine Werke im internationalen Kunsthandel.

Das Gemälde und der Rahmen werden fachgerecht gereinigt und restauriert. Wenn Sie sich einen anderen Rahmen zu diesem Gemälde wünschen, schauen Sie sich in unserer Rubrik Bilderrahmen auf Antik-Hense.de [bitte Link einbauen] unsere Leisten an. Wir fertigen Ihnen gegen Aufpreis gerne Ihren Wunschrahmen zu diesem Gemälde.

Literatur:
Günther Meißner, K.G. Saur Verlag (Hrsg.): Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. München, Leipzig: K.G. Saur, 1996f. (Zugriff über die Online-Ausgabe von De Gruyter)

Maße:
Höhe: 45,5 cm / 63 cm mit Rahmen
Breite: 71 cm / 89 cm mit Rahmen

 

Möbel Nr.: GEM719
Preis: 1.700,00€