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Möbelrestaurierung und Pflege

Wir haben Ihnen hier eine Auswahl abgeschlossener Möbelrestaurierungen als "Vorher-Nachher"-Galerie zusammengestellt. Manche Stücke können Sie noch in unserem aktuellen Online-Katalog finden, manche erstrahlen bereits bei ihren neuen Besitzern in neuem Glanz. Durch einen Klick auf die Vorschaubilder erhalten Sie jeweils eine vergrößerte Ansicht der Möbel. Am Ende der Seite finden Sie einige grundsätzliche Bemerkungen zur Kunst der Möbelrestaurierung und der Pflege antiker Möbel. Speziell zum Thema Trocknung finden Sie einen Fachartikel in unserem Möbel-Blog.

Antike Möbel in modernem, trockenem Raumklima

Beispiele für neu furnierte Möbel

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Lukas Roman
gelernter Tischler in dritter Generation und ausgebildeter Fachrestaurator

Peter Wronski
Tischler und Diplom Restaurator

Birte Wünsche
Restauratorin

Die qualitativ hochwertige Restauration von antiken Möbeln ist eine fast ausgestorbene Kunst. Wie soll ein Schreiner, der in seiner Ausbildung nur mit Mdf-Platten und Kunststoff gearbeitet hat, die hochkomplizierte Technik der Schellackhandpolitur beherrschen?

Wir arbeiten deshalb mit Fachwerkstätten für Restauration zusammen, deren Mitarbeiter teilweise in Museen oder speziellen Restauratorenschulen ausgebildet worden sind. Wir verwenden nur Schellackhandpolituren, die in klassischem Verfahren mit bis zu 200 Arbeitsgängen auf die sorgfältig geschliffene Holzoberfläche aufgetragen werden. Der Vorteil der Handpolitur ist die wunderschöne warme Ausstrahlung, die man selbst beim Anfassen des Möbelstückes sofort spürt.

Schellack ist ein Naturprodukt, das um 1780 aus China kommend in Europa seinen Einzug hielt. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei einer Beschädigung der Oberfläche ein erfahrener Restaurator ohne großen Aufwand den Schaden beheben kann, wo hingegen eine lackierte Fläche komplett abgezogen und ganz neu hergestellt werden muß.

Bitte vergessen Sie trotzdem nicht, dass es sich um Antiquitäten handelt, d. h.bereits vor Ihnen haben Menschen mit diesen Stücken gelebt, und die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Als neuer Besitzer sollten Sie das neuerworbene Möbelstück behutsam an seine zukünftige Umgebung gewöhnen. Auch das vom besten Restaurator restaurierte, antike Möbel wird sich bei zu trockener Heizungsluft verändern. Gebaut wurden diese Möbel für Räume ohne Thermopenfenster und Fussbodenheizung mit einer Luftfeuchtigkeit von 45 bis 60 Prozent. Niemand kann die Trocknung alter Einrichtungsgegenstände bei falschem Raumklima verhindern oder garantieren. Aus diesem Grund benutzen alle Museen Luftbefeuchter und schützen ihre Stücke vor extremer Sonneneinstrahlung. Mein Tipp, wenn Sie keinen Luftbefeuchter wollen: Lüften Sie ruhig oft bei Regen und lassen die Feuchtigkeit auf natürliche Weise hinein.

Ihr Thomas Hense