Vertikos
Wie kein zweites Möbelstück steht das Vertiko für die Gründerzeit. Im eigentlichen Sinne ein Behältnismöbel, welches durch Türen und eine oder mehrere Schubladen gekennzeichnet ist, weicht es doch vom Schrank dadurch ab, dass es oftmals schmaler ist und zudem über einen reichhaltigen Zieraufsatz verfügt. Das Vertiko diente repräsentativen Zwecken, war also in Räumen zu finden, in denen auch Gäste empfangen wurden. Ab 1860 fertigte der Berliner Tischlermeister Otto Vertikow diesen Möbeltyp, der den Zeitgeist traf und sich rasch verbreitete. Die Etymologie des Namens Vertiko ist zwar wahrscheinlich auf den Tischler zurückzuführen, allerdings dürfte auch der Begriff vertikal, insbesondere aufgrund der schlanken Bauform, eine Rolle gespielt haben. Unsere Auswahl an antiken Vertikos reicht vom einfachen Kiefer-Vertiko im Jugendstil bis hin zum aufwändig gestalteten Gründerzeit Vertiko mit Aufsatz in Nussbaum.
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Literatur:
Georg Brühl: Vertiko und Chaiselongue: deutsche Möbel der Gründerzeit. Leipzig, Seemann: 1992
 | | VER302 | | € 1450,00 |
|  | | VER301 | | € 1450,00 |
|  | | VER300 | | € 4850,00 |
|  | | VER211 | | € 1850,00 |
|  | | VER210 | | € 1850,00 |
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 | | VER209 | | € 2250,00 |
|  | | VER206 | | € 1850,00 |
|  | | VER202 | | € 1950,00 |
|  | | VER200 | | € 1850,00 |
|  | | KOM108 | | € 2250,00 |
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 | | VER003 | | € 1850,00 |
|  | | VER007 | | € 1850,00 |
|  | | VER001 | | € 1650,00 |
|  | | VER008 | | € 2350,00 |
|  | | VER005 | | € 1250,00 |
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