| Begriff | Definition |
|---|---|
| Bakelit | Innovativer synthetischer Plastikwerkstoff, 1909 von L.H. Baekeland erfunden. Dieses ansprechende, nicht brennbare und widerstandsfähige Material war in den 20er- und 30er-Jahren des 20. JH., vor allem im Art déco, sehr beliebt. |
| Ballenfuß | Beliebter Abschluss an einem Cabrioleleg in Form eines abgerundeten Fußes, der auf einem flachen, runden Sockel ruht. |
| Baluster | seit der römischen Antike verwendete kleine, stark bauchige, kegelähnliche, untersetzte Säule, nach unten eingezogen, wird auch als Docke bezeichnet. |
| Balustrade | von Balustern getragenes Geländer. |
| Bandelwerk | verflochtenes, sich in Kurven bewegendes Bandornament, welches mit Gehängen, Laubwerk und Figuren verbunden wurde. Wurde von Jean Bérain (1640 – 1711) unter italienischen und niederländischen Einflüssen entwickelt, dieses Ornament war in Deutschland in der Zeit zwischen 1715 und 1740 stark verbreitet und konnte in Dresden schon seit 1701 an Arbeiten von J.M. Dinglinger nachgewiesen werden. |
| Bänder | Eingelegte Furnierstreifen; Zierstreifenband aus kontrastfarbenen Furnierhölzern, meist Schubladenfronten, Tischplatten und Paneele rahmend. Es kann mit oder gegen die Maserung des Hauptfurniers verlaufen. Beim Winkelfilet verläuft das rahmende Band im Winkel von 45° zum Hauptfurnier, es kann auch doppelt und relativ breit gesetzt sein, so dass es ein V-förmiges oder Fischgrät-Muster bildet. |
| Bandmarketerien | Abfolge schmaler, geometrischer Furnierteile, bandähnlich wiederkehrend. |
| Barock | Name für die Europäische Stilepoche des Zeitabschnittes von ca. 1600 bis ca. 1770, zum Ausdruck gebracht durch üppige, kräftige Formen. Die reiche, kurvige Linienführung Symbolisiert unter anderem das Streben nach Pracht und Repräsentation. |
| Base | Fußstück einer Säule oder eines Pilasters. |
| Basküle | Stangenschloss an Türen von Möbeln und Fenstern. |
| Beistelltisch | Ein kleiner Tisch, der für verschiedene Zwecke eingesetzt und von einem Zimmer ins andere getragen werden kann. |
| Bekrönung | Obere Begrenzung eines Bauteils, insbesondere durch einen schmückenden Aufbau oder ein Ornament. |
| Bergère | Sitzmöbel, erstmalig im 18. Jahrhundert mit Vollpolsterung, geschlossenen Armlehnen und meist losem Sitzkissen. |
| Beschläge | dienen zur beweglichen oder unbeweglichen Verbindung von Möbelteilen und / oder zur Dekoration. Der Aufgabe entsprechend wird unterschieden in: Schmuckbeschläge: alle Beschläge die nur dekorativen Zwecken dienen, z.B. Tablierbeschläge. Zugbeschläge: oftmals dekorative Beschläge zum öffnen von Schubladen und Türen. Verbindungsbeschläge: z.B. Keil- und Eckeisenbeschläge, Haken, Schrauben Verschlußbeschläge: z.B. Schlüssellochbeschläge/Schlüsselschilder, Kasten- und Einsteckschlösser, Schub- und Kastenriegel Drehbeschläge: z.B. Klappscheren, Stangenscharniere, Zapfen- und Scharnierbänder |
| Bestoßen | Fachausdruck für das Glätten der Holzkante mit dem Hobel. |